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Regionalgruppe Nord – wer wir sind

Die Regionalgruppe NORD hat sich im Frühjahr 2012 gegründet und tagt seither, wenn möglich, zweimal pro Jahr, zumeist donnerstags in der Zeit von 10.00 bis ca. 15.30 Uhr. Teamsprecher sind Marion Brünner (Bremen) und Jörg Gapski (Region Hannover).

Die Teilnehmer/-innen kommen aus verschiedenen norddeutschen Städten wie bspw. Flensburg, Kiel, Hamburg, Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Region Hannover, Bremen, Delmenhorst, LK Diepholz, LK Cuxhaven und repräsentieren die Sozialplanung und/oder Sozialberichterstattung in den jeweiligen Kommunen oder Landkreisen.

Die Gruppe ist offen für verschiedene Professionen, die sich mit sozialplanerischen und/oder Berichterstattungsfragen befassen, sei es mit übergreifender Planung (über Fachdienste hinweg) oder mit fachspezifischen Planungen/Berichten (z. B. Altenhilfeplanung, Eingliederungsplanung etc.). Sie lebt von den Inputs der Teilnehmer/innen, die aus ihrem Alltag berichten oder Fragestellungen einbringen, die in einem Fachaustausch diskutiert werden.

Wer Interesse an einem solchen Fachaustausch hat, ist herzlich gebeten, mitzumachen. Die Treffen finden nach Absprache in den Wirkungsorten der Teilnehmer/-innen statt, bislang oftmals in Räumlichkeiten in Hannover, aber auch andernorts, so dass wir auch den Wirkungsort anderer Planer/-innen kennenlernen.

Von den Treffen gibt es ein Protokoll, Vorträge und Unterlagen werden den Teilnehmer/-innen zur Verfügung gestellt, der erweitere Teilnehmerkreis erhält ein Protokoll ohne diese Materialien.

Themen, mit denen sich die Regionalgruppe Nord befasst hat

November 2016, Hannover:

  • Aufbau einer Jugendberufsagentur (am Beispiel LK Cuxhaven und Region Hannover)
  • Sachstand „Flüchtlinge/Asyl“ in den Städten und Kreisen
  • Flüchtlingsbezogene Kennzahlen SGB II und Nutzung im Zusammenhang Haushalt/Controlling/Haushaltsschätzungen (Beispiel Bremen)
  • Vernetzung Sozialplanung und Wohlfahrtsverbände (Input LK Cuxhaven)

April 2016, Landkreis Cuxhaven:

Fachtag „Flüchtlinge / Asyl“ (mit Arbeitsgruppen, Ableitungen und Fragestellungen für Planung und Controlling)

November 2015, Stadt Braunschweig:

  • Kinderarmut / kommunale Handlungsfelder (Stadt Braunschweig)
  • Herausforderung von Inklusion am Beispiel Schule / Schulassistenz (Region Hannover)
  • Inklusion als Handlungsfeld im Rahmen des Stadtdialogs „Mein Hannover 2030“ (Stadt Hannover)

März 2015, Region Hannover:

  • Analysemethoden, hier: Faktoren- und Clusteranalyse (Qubic Beratergruppe Hannover)
  • Sozialraumorientierung und Sozialraumbudgetierung – Konzeptionelle Ausrichtung und Beispiele aus der Jugend- und Eingliederungshilfe Hamburg

November 2014, Region Hannover:

  • Kinder- und Jugendindikator in der Handlungsorientierten Berichterstattung Niedersachsen (Landesamt für Statistik Niedersachsen)
  • Aktueller Sachstand zum Zweiten Armuts- und Reichtumsbericht Bremen
  • Familiendialog und Familienberichterstattung Hannover
  • Ausführliche Diskussion der verschiedenen vorgestellten Ansätze

März 2014, Region Hannover:

  • Sozialberichterstattungen mit den Beispielen
    • Zweiter Armuts- und Reichtumsbericht Bremen (Konzeption, Sachstand)
    • Sozialatlas – Stadtprofile 2013 (Stadt Braunschweig)
    • Sozialbericht Hamburg. Zusammenfassung ausgewählter Aspekte aus Expertensicht
    • Die Vielfalt Hannovers. Soziale Lagen und soziale Räume mit dem Schwerpunkt: Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf
  • Erreichbarkeitsanalysen als Planungsinstrument (Region Hannover)
  • Erfahrungsaustausch: Inklusion aus sozialplanerischer Perspektive

Ein Dank geht an alle, die hier einen Input vorbereitet und eingebracht haben und mit den Kollegen/-innen diese Themen erörtert haben.

Was steht noch auf der Agenda?

Die meisten besprochenen Themen sollen in der einen oder anderen Form noch einmal aufgegriffen werden, da die Zeit eines Treffens oft nicht ausreicht, um sie in gebührender Tiefe zu besprechen. Zu den Themen, die im Rahmen der nächsten Treffen u.a. noch besprochen werden sollen, gehören:

  • Controlling, Kennzahlsysteme
  • Evaluation und Ergebniskontrolle
  • Zieldefinitionen und Zielvereinbarungen
  • Migration und Bildung
  • Stadt und Stadtentwicklung – soziale Stadt?
  • Fachplanungen wie z.B. EGH-Planung
  • Fachplanungen – Sozialplanung – Zusammenspiel
  • Wohnungslosigkeit/Obdachlosigkeit (Frühjahr 2017)
  • Altenhilfe (Herbsttagung 2017), auch unter Berücksichtigung der besonderen Strukturprobleme im ländlichen Raum
  • Fachtag „Wirkungsanalyse“ (Fokussierung auf SGB II § 16a Leistungen)
  • ….

Kolleginnen und Kollegen, die zu den Themen interessante Infos oder Fragestellungen haben, sind herzlich gebeten, diese vorzustellen/einzubringen. Gerade der fachliche Diskurs macht die Arbeit in der Regionalgruppe NORD interessant.

 

Ansprechpartnerin und Ansprechpartner:

Marion Brünner, marion.bruenner@soziales.bremen.de

Jörg Gapski, joerg.gapski@region-hannover.de

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